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16.05.2014, 21:12 Uhr
Bauwünsche wichtige Anliegen der Küpfendorfer Bürger!
Lebhafte Diskussion bei der Kandidatenvorstellung zur Gemeinderats- und Kreistagswahl in der Vesperliesl.
CDU-Ortsvorsitzender Werner Rosenkranz konnte in der Vesperliesl in Küpfendorf gestern Abend erfreulich viele Bürger zur Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten der CDU Steinheim zur Kommunalwahl begrüßen. Besonders interessant war an diesem Abend die Altersmischung unter den Gästen, die vom Rentner bis zur Erstwählerin ging.
Nach der persönlichen Vorstellungsrunde aller Gemeinderats- und Kreistagskandidaten informierte Gemeinderat Thorsten Schulze über die vielfältigen Themen und Aufgaben im Gemeinderat der Gemeinde Steinheim von der Kinderbetreuung, der Sicherung der Schulstandorte, dem Sportstättenbau, der Tourismusentwicklung, der Bauplatzentwicklung bis hin zur Unterstützung von Handwerk und Gewerbe. Schulze stellte fest, dass „Opa und Oma“ in unserer modernen Gesellschaft immer mehr zum Auslaufmodell würden. Junge Eltern und junge Mütter bräuchten daher mehr denn je ein verlässliches Betreuungsangebot für ihre Kinder. Und dies nicht nur im eigentlichen Kindergartenbereich, sondern verstärkt bei der U 3 – Betreuung. Aber auch die Betreuung in der Grundschule sei für die Eltern immer wichtiger. In diesem Zusammenhang stellte der CDU-Gemeinderat heraus, dass die CDU schon immer hinter dem Kinderhaus „Schneckenhäusle“ in Steinheim stand. Auch der viel diskutierte Standort bei der Hillerschule sei genau richtig. Die Anmeldungen im Kindergartenbereich gäbe der CDU Steinheim im Nachhinein Recht. Jetzt gelte es, die Schulstandorte in der Gemeinde so attraktiv wie möglich zu machen. Bereits heute würden Kinder aus Heidenheim und aus Bartholomäe die Steinheimer Schule besuchen. Thorsten Schulze befürwortete in diesem Zusammenhang den Ausbau der Kinderbetreuung im Grundschulbereich und hier insbesondere die neu geplante Schulmensa.

Für die Kreistagskandidaten gab Kreisrat Rainer Schaller einen Überblick über die aktuell wichtigsten Themen der Kreistagspolitik. Durch den von der CDU-Kreistagsfraktion geforderten Schulentwicklungsplan werde es nun möglich sein, die Bildungsmöglichkeiten an den Schulen des Landkreises zu optimieren und die Duale Berufsausbildung zu sichern. Die Sanierung des Klinikums Heidenheim sei eine Mammutaufgabe auch in den nächsten 10 Jahren. Vor allem gelte es hier, die Attraktivität des Klinikums für die Heidenheimer Bevölkerung und die aus dem gesamten Landkreis zu verbessern. Dies sei ein langwieriger Prozess. Elf Millionen Euro kostete der Anbau an das Landratsamt in der Felsenstraße. Durch diese Baumaßnahme kann die Verwaltung des Landratsamtes, die in der Vergangenheit auf zwei Standorte verteilt auf einen Standort konzentriert werden. Auch der Ausbau des ÖPNV, die Fortentwicklung der Brenzregion 2020, die Sozial- und Jugendhilfe, die Energiewende und die Finanzen wurden kurz angesprochen.

Schwerpunktthema der anschließenden Diskussion war der Wunsch, in Küpfendorf freiliegende Flächen bebauen zu können. Hier wurden viele Beispiele diskutiert. Bei Bauanträgen werde man, so die Meinung der Gemeinderatskandidaten, die Bauherren nach Kräften unterstützen. Allerdings verwiesen die anwesenden Bewerber auch auf das Baugesetzbuch und die Landesbauordnung für Baden-Württemberg, die mitunter auch Einschränkungen und Grenzen für eine Bebauung landesweit setzen. Einig waren sich die Anwesenden, dass alles getan werden müsse, um die jungen Leute möglichst am Ort zu halten.

Gegen 22.00 Uhr konnte CDU-Ortsvorsitzender Werner Rosenkranz die lebhafte und fruchtbare Diskussion beenden.