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05.05.2014, 15:27 Uhr
Bekenntnis der CDU zu den Schulstandorten Steinheim und Söhnstetten zum Auftakt der Vorstellungsrunde der Gemeinderats- und Kreistagskandidaten im „Rössle“ in Irmannsweiler

Am Montag fand in Irmannsweiler die erste Vorstellungsrunde der Bewerberinnen und Bewerber zur Gemeinderats- und Kreistagswahl 2014 statt. CDU-Gemeindeverbands-vorsitzender Werner Rosenkranz freute sich im „Rössle“, dass bezogen auf die Einwohnerzahl des Teilorts prozentual gesehen in Irmannsweiler wohl mehr Einwohner zur Veranstaltung kamen, als dies zu den anderen Terminen zu erwarten sei.

Nachdem sich die Kandidaten der CDU Steinheim-Söhnstetten für den Gemeinderat und für den Kreistag persönlich vorgestellt hatten, informierte Gemeinderat Guido Rieberger die Anwesenden über die aktuellen Zielsetzungen der CDU-Fraktion im Gemeinderat. Der Erhalt der Schulstandorte in Steinheim und Söhnstetten, der bedarfsgerechte Ausbau der Kinderbetreuung auch in der Grundschule, die Unterstützung des Handels und Gewerbes vor Ort, aber auch die Unterstützung der örtlichen Vereine sind derzeit die wichtigsten anstehenden Aufgaben im Gemeinderat. Insbesondere müsse sichergestellt werden, dass an der Hillerschule in Steinheim auch künftig der mittlere Bildungsabschluss erreicht werden könne. Wichtig sei aber auch, so Rieberger, dass zunächst die Pflichtaufgaben und erst danach die freiwilligen Aufgaben erledigt werden. Bei allen Projekten lege die CDU im Gemeinderat großen Wert darauf, dass die Folgekosten genau berechnet werden, bevor eine Entscheidung über das Projekt selbst getroffen werde. Guido Rieberger unterstrich, dass jeder CDU-Gemeinderat bei allen Entscheidungen im Gremium nach eigenem Sachverstand abstimmen könne, es also bei der CDU keinen „Parteienzwang“ gibt.

 

Im Anschluß an die Ausführungen von Gemeinderat Rieberger gaben die derzeitigen CDU-Kreisräte Dr. Christoph Ströhle und Rainer Schaller einen Überblick über die wichtigsten Themen, die derzeit im Kreistag des Landkreises Heidenheim anstehen. Ein ganz wichtiges Thema ist für die CDU-Kreistagsfraktion die berufliche Ausbildung. Dies nicht zuletzt auch in Hinblick auf die demografische Entwicklung. Vor allem auf die Abwanderung junger Menschen nach Abschluss der Schule muss nach Ansicht der CDU-Kreisräte mehr als bisher reagiert werden. Deshalb hat die CDU-Fraktion auch einen Schulentwicklungsplan gefordert, der derzeit durch die Verwaltung erarbeitet und in wenigen Wochen im Kreistag eingebracht werde. Aber auch die Sanierung der beruflichen Schulen und hier vor allem die Ausstattung mit zeitgemäßen, modernen Maschinen und Geräten ist Teil der CDU-Bildungsoffensive auf Kreisebene.

 

Mit dem Bekenntnis der Irmannsweiler, das „man in der Vergangenheit nicht ganz schlecht gefahren sei“, wurde die Frage- und Diskussionsrunde eröffnet. Hauptanliegen der Anwesenden waren der Feldwegebau und der Tourismus. Aufgrund des großen Feldwegenetzes im Teilort wünschten sich die Irmannsweiler Bürger künftig größere Investitionen im Feldwegebau bzw. in erster Linie zur Erhaltung der vielen Feldwege.  Auf die Anregung eines Gemeinderates, dass man bei der Gemeinde gerade über größeres Abbruchmaterial der ehemaligen Getreidemühle verfüge und geprüft werden könnte, dass dieses ggf. für diesen Zweck verwendet werden könnte, kam von einem sachkundigen Bürger der Einwand, dass dieses hierfür mit Sicherheit nicht geeignet sei. Ein Dorn im Auge ist auch die unterschiedliche Beschilderung für Wander- und Radwege. Man räumte ein, dass das in ganz Baden-Württemberg so sei. Hier wurde von anwesenden Gemeinderäten jedoch darauf hingewiesen, dass in der Tourismusgemeinschaft „Schwäbische Alb“ derzeit in 10 Landkreisen Bemühungen laufen, dass eine Vereinheitlichung der Beschilderung erfolge. Jedoch mache man sich da keine Illussionen: Dieses Ziel sei nicht von heute auf morgen erreichbar. Hier bedarf es noch große Anstrengungen, noch viel Überzeugungsarbeit. Angeregt wurde auch, dass im Winter auch stärker die Wanderwege und die Zufahrten zu Parkplätzen von Skiloipen geräumt werden könnten, um so etwas für Touristen und Wanderer zu tun.